Nahaufnahme einer kleinen Pflanze, die aus brauner Erde wächst
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Klimawandel

Der Schutz unseres Klimas steht im Mittelpunkt eines nachhaltigen Energiesystems.

Mit der Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Energiespeicherprojekte und Energietechnologien unterstützt RAG die Ziele des „Clean Industrial Deal“ der Europäischen Union.

Ziele und Maßnahmen im Bereich Klimawandel und Nachhaltige Energielösungen aus Bericht 21/22

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Energieversorgung

Neben der Sicherstellung der Versorgung mit dem Energieträger Erdgas und dem Erhalt der entsprechenden Infrastruktur arbeitet RAG seit vielen Jahren an technischen Lösungen zur Reduktion von Emissionen. Die konkrete Ausgestaltung der Energiewende wird bestimmen, in welchem Umfang das Unternehmen künftig seine Kompetenzen in den Dienst einer sicheren und zugleich klimaneutralen Energieversorgung stellen kann. 

Bis dahin wird Erdgas – entsprechend der Einschätzung der EU – mittelfristig weiterhin eine zentrale Rolle spielen, insbesondere in den Wintermonaten. 

Der Betrieb unserer technischen Anlagen sowie die Förderung und Speicherung von Erdöl und Erdgas führen zur Emission von Treibhausgasen und Luftschadstoffen. In weiterer Folge fallen auch Emissionen durch die Nutzung dieser Rohstoffe für die regionale Versorgung von Industrie und Haushalte an. 

Person in Anzug hält eine wachsende Pflanze mit Schutzsymbol ©

Reduktion von Emissionen

Unser erklärtes Ziel ist es, alle beeinflussbaren Emissionen schrittweise zu reduzieren. Die gleichzeitige Gewährleistung von Versorgungssicherheit und Klimaschutz stellt dabei eine Herausforderung dar. Dennoch verfolgen wir einen klaren Pfad: Bis spätestens 2040 sollen die unternehmenseigenen THG-Emissionen Net Zero erreicht haben und regionale Luftemissionen deutlich verringert werden. 

Die für diesen Themenbereich fachlich zuständige ESG-Arbeitsgruppe definiert aktuell konkrete Ziele und setzt geeignete Maßnahmen, die einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess sicherstellen sollen. Über deren Umsetzung und Fortschritte wird im nächsten Nachhaltigkeitsbericht 2025 berichtet.

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Klimarisikoanalyse 

Zur Ermittlung von klimabedingten Risiken im eigenen Betrieb wurde im Sommer 2024 gemeinsam mit Unterstützung durch externe Expert*innen eine ausführliche Klimarisikoanalyse inklusive Vulnerabilitätsbewertung für die wichtigsten Standorte des Unternehmens durchgeführt.

Es wurden die Einflüsse durch Wasser, Wind, Temperatur und Feststoffe sowohl chronisch als auch akut für die Zeiträume 2030, 2050 und 2100 anhand verschiedener Konzentrationspfade des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) bewertet.

Die Klimarisikoanalyse hat gezeigt, dass die RAG zum größten Teil resilient gegen Klimagefahren ist und aktuell nur geringer Handlungsbedarf besteht.

Im Hinblick auf transitorische Risiken hat RAG die zukünftigen Herausforderungen frühzeitig erkannt. Die unternehmensinternen Annahmen und Prognosen stimmen weitgehend mit den Klimaszenarien sowie den Entwicklungen am Energiemarkt überein. Durch die strategische Ausrichtung auf die Produktion und Speicherung von Wasserstoff nimmt die RAG eine führende Rolle bei der Bereitstellung kohlenstoffarmer Energielösungen ein und erschließt damit bedeutende transitorische Chancen.