Nahaufnahme einer kleinen Pflanze, die aus brauner Erde wächst
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Umweltverschmutzung

Der Schutz der Umwelt zählt – neben der Sicherheit – zu den obersten Prinzipien all unserer Tätigkeiten und Arbeitsprozesse.

Ziele und Maßnahmen im Bereich Umwelt aus Bericht 2025

Hand berührt Getreide auf einem Getreidefeld ©

Emissionen in Luft, Wasser und Boden

Emissionen in Luft, Wasser oder Boden stellen nicht nur eine Belastung für die Umwelt dar, sondern auch ein Risiko für die Gesundheit.

Weniger bei der Produktion, aber vor allem beim Einsatz fossiler Energieträger können Luftschadstoffe wie Stickoxide (NOx) und flüchtige organische Verbindungen ohne Methan (NMVOC) freigesetzt werden. Auch bei der Weiterverarbeitung von Rohöl sowie bei der energetischen Nutzung von Erdöl und Erdgas können Feinstaub, Schwefeldioxid (SO2) und Stickoxide (NOx) entstehen.

Zwei Hände halten Erde mit einer Pflanze und einer leuchtenden Glühbirne ©

Emissionsmanagement

Um Luftemissionen, die in unserem Verantwortungsbereich anfallen, so weit wie möglich zu vermeiden und gesetzlich vorgegebene Grenzwerte zuverlässig einzuhalten, setzen wir auf höchste Standards im Emissionsmanagement sowie in unserem Integritätsmanagementsystem (siehe Anlagensicherheit). So stellen wir sicher, dass Gas , Öl  und Lagerstättenwasserleitungen jederzeit dicht sind und keine Verunreinigungen der wertvollen Ressource Wasser entstehen, die sensible Lebensräume und Ökosysteme beeinträchtigen könnten: Alle Anlagen werden ausschließlich innerhalb der behördlich genehmigten Rahmenbedingungen und festgelegten Grenzwerte betrieben. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird regelmäßig von unabhängigen, zertifizierten Prüfanstalten überprüft. Planung, Errichtung und Betrieb erfolgen nach dem neuesten Stand der Technik und stützen sich auf langjährige Erfahrung. Dank unserer umfassenden Präventivmaßnahmen treten im Normalbetrieb keine Schadstoffemissionen in Wasser oder Boden auf. Sollte es dennoch zu Undichtheiten an Anlagenteilen oder Leitungen kommen, durch die flüssige Medien wie Erdöl oder Lagerstättenwasser austreten und Umweltbereiche beeinträchtigen, werden diese nach fachgutachtlicher Bewertung von konzessionierten Unternehmen ordnungsgemäß und umweltgerecht entsorgt.

Person in Anzug hält eine wachsende Pflanze mit Schutzsymbol ©

Umgang mit Ressourcen

Wasser: Wasser zählt zu den wichtigsten natürlichen Ressourcen, weshalb ein sorgfältiger und effizienter Umgang für die RAG oberste Priorität hat. Die Regionen, in denen sich die Betriebsanlagen befinden, gelten nicht als Wasserstressgebiete; dies wird im Rahmen der Wesentlichkeits‑ und Klimarisikoanalyse regelmäßig überprüft und neu bewertet. Trotz der aktuell geringen Wasserentnahme legen wir großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser Ressource. Mittelfristig ist aufgrund der geplanten Ausweitung der Wasserstoffproduktion jedoch ein Anstieg des Wasserverbrauchs zu erwarten. 

Abfall: Wir gehen verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen um und setzen auf effiziente, nachhaltige Lösungen. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft werden die Verlängerung der Lebensdauer unserer Anlagen, der sparsame Einsatz nicht erneuerbarer Rohstoffe sowie die gezielte Wiederverwendung und Wiederverwertung von Materialien forciert. 

Um die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft wirkungsvoll in der Praxis umzusetzen, führen wir regelmäßige Begehungen und Unterweisungen durch, die eine korrekte Abfalltrennung und umweltgerechte Entsorgung sicherstellen. Maßnahmen zur Abfallminimierung, zur Regenerierung natürlicher Lebensräume und zum Rückbau nicht mehr benötigter Anlagen sind fest im unternehmensweit integrierten GSU‑Managementsystem verankert. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Nachhaltigkeit in all unseren Prozessen verlässlich gelebt wird. 

Wenn Sie mehr über unsere Ziele und Fortschritte im Bereich Umweltverschmutzung erfahren wollen, können Sie dies im Nachhaltigkeitsbericht 2025 nachlesen.